Druckschrift 
1 (1831)
Entstehung
Seite
264
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an den Sternern, wie an den Bewohnern überlegenenWiderstand.

Die beiden Vettern grollten einander sehr. Ruprechthatte Graf Johann von seinem Theil an Nassau der Ge-sammtburg, völlig verdrängt, und der Verkürzte suchtesomit durch die Steruer sich wieder in Besitz zu setzen. Einalrer Anhang zur Limburger Chronik meidet darüber ineigenthümlichem Style Folgendes : »GrafRuprecht versahsich anders nicht, denn daß sie (die Sterncr) mit Gewaltwollten vor das Schloß Nassau ziehen. Zu derselben Zeitstunden viele Burghäuser bei der Burg Nassau, und einschöner Thurm stand draußen dem Stein und der Burg;der war der Ritterschaft von Staffel und von Nassau;die brach Graf Ruprecht alle ab, und hatte die Burg, ge-nannt der Stein, auch gern abgebrochen; aber die vomStein bestellten ihre Burg und wollten das wehren, undwaren zu der Zeit zween Ritter vom Stein; der eine hießHerr Johann, der andre Herr Friedrich. Der vorgenannteHerr Friedlich war Graf Johanns Helfer, und Herr Jo-hann blieb auf dem Stein und behielt den, und GrafRuprecht hatte die Burg zu Nassau und den Thal zu Schcu-ren in, und Graf Johann vorgenannt zog in dem Thalzu Nassau und begriff die Kirch' und ein Portcn-Thurm,und machte die fest, und legte seine Freunde darauf; undGraf Ruprecht warf mit Bleiben (Stcinmaschincn) vonder Burg in Kirche und Thal zu Nassau, und liefen alleTage und schössen, und hatten Handthierung mit einander,so daß viele Leute zu beiden Seiten todt blieben.

»Zu einer Zeit hatte sich Graf Ruprecht darzu gestelltund kamen in den Thal zu Nassau, und stürmeten dieKirch und Porten-Thurm härtiglich, und blieben viel todtdarvor und gewannen sie doch beide, und fingen mehr dennfünfzig gewappnete Reisige darauf; und Graf Ruprecht