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bestellte sie da mit seinen Freunden; und darauf stellte sichGraf Johann wieder mit seinen Freunden und stürmtenKirch und Porten-Thurm wieder härtiglich, und gewannensie beide wieder, und fingen mehr Leute darauf, dann sieverloren hatten, und brannte den Thal zu Nassau kahlab, ohne der von Stein Hof blieb sieben, und die vonDussenau gingen Graf Johannen in die Hand, und be-stellte die Kirch und Thurn mit seinen Freunden wieder,aber die Leute in dem Thal von Nassau zogen alle hinweg,und kamen nicht wieder, bis daß die Fehde gethan war.Und wahrete die Fehde zwei Jahr, und waren da gesüh-net, und ward Graf Johann vorgedacht sein Theil znNassau an der Burg wieder.
»Kürzlich davor waren gefcindct der hochgeborne HerrRuprecht, Pfalzgraf bei Rhein und der edcle Herr RuprechtGraf von Nassau, derselbe Graf von Nassau hatte in demLand zu Franken ein Schloß, (das) hieß Schillingsforst (')und machte sich, daß die Freunde im Lande zu Franken znHäuf kamen, und stritten mit einander, und der Graf vonNassau behielt das Feld, und gewann dem Pfalzgrafen anmehr denn anderthalb hundert Gewappnete und die Pferdedazu, und waren viel guter Lcut darunter, und branntedem Pfalzgrafen ab : Wesel und Derscheid, liegend hinterCaub, und thäte ihm großen Schaden; denn der Pfalz-graf konnte ihm nicht weiter gethun; das machte daß ernicht zu verbüßen hatte, und hatte nicht viel mehr, dannwas er auf dem Sattel erwarb, und hieß lange zu Unna-mcn : Graf ohne Land, bis daß er ein Weib kicße, Odamit ward ihm Hadamar, Drittorf und einige, und noch
(') Schillingsfürst. Seine Mutter war, wie oben gesagt worden,
eine Hohenlohe.l') Nämlich die Gräfin Anna von Nassau-Hadamar.