Druckschrift 
1 (1831)
Entstehung
Seite
248
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Mißbräuche mißvergnügten Zünfte erhob das Pannier desAufruhrs, unterstützt von dem Schultheißen Bonifazius. (')In geheimen Gesellschaften und Zusammenkünften warallerlei vorbereitet worden. Man schaffte nun alles, waslästig schien, in großer Eile ab, und trieb die Schöffenund Magistratspersonen, welche mit dem Erzbischof esgehalten, zur Stadt hinaus. Dem Adel selbst ward vonallen Seiten mit großem Höhne begegnet; nicht minderden Satzungen des Reichs, und der Person, wie den Be-fehlen des geistlichen Beherrschers selbst.

Diether, beim König in Ungnade, von Bundesgenossenverlassen und für sich selbst ohne hinreichende Kräfte, wichden Umstanden und räumte eine Menge der übertriebenstenFederungen, deren unberechenbarer Schade für die Rechtedes Erzstifts nachmals noch lange beklagt worden ist, ru-hig ein. (')

Der in der Charwoche 1393 geschlossene Frieden zwischenbeiden Parteien enthielt folgende Bestimmungen : DieGemeinde, die Bürgerschaft und das Volk von Trier an-erkennen und ehren die Rechte des Erzbischofs, fördernseine Interessen und nehmen in ihre Mauern seine Feindenicht auf; ein Gleiches sichert der Erzbischof der Stadtzu. Die im verflossenen Jahre verjagten Schöffen und ihre

(') Der KeschlechtSname ist nirgends angegeben.

(') Ze-Zitioni »c licentiw — bemerkt unser Jesuit mit Heftigkeit —

non Iiie cessit inerto, sect acÜAi patentnin inet.ii ao interventuse passn 8 est, nt opiKcuin (znnczue celteZiis ineoncessos lione-res irnpertiret, (Üensules, i. s. (Üonsiliarios 8ea.1nnis suis assi-ctere, ciini ev tarnen sustinsret, ne jnriLctictioni civitatis seiniseerent, nec^ue nltarn oapitaliuin reruin coZnitienein attin-gerent. l)uocl <^ni6ein pupularis status teinperanrentnni Die-kliero post intelieissirne cessit.