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1 (1831)
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kräftig unterstützt zu haben. Es war daher natürlich, daßin den Nöthen, welche deiselbe um diese Zeit durch dieWaffen des Grafen von Lnrcmburg erlitt, Dicther nichtnur keinen Arm zu ihrem Beistand erhob, sondern viel-mehr ihren Gegner ans mancherlei Weise unterstützte.

Der Graf Heinrich fügte der Umgegend und den Be-sitzungen der Trierer einen nicht zu beschreibenden Schadenzu und bedrängte die Reichsstadt täglich mehr, so daß unterden vorwaltenden Umständen ein Vergleich das Rathlichsteschien; sie ergriff endlich die klügere Partei und nahmden tapfern Feind, dessen Beistand für die Folge ihr vie-les nützen konnte, in ihr Burgrecht ans, wie es früherauch mit dem Herzoge Jan von Trabant und den Grafenvon Jülich der Fall gewesen; darauf schloß sich ein Schutz-und Trutzbnndniß wider männiglich, ausgenommen denKaiser und den Erzbischof.

Kurz vor diesem Austrag hatte Diether von Nassau, vonder Blutrache seines Hauses für und für getrieben, mit inden Kampf sich eingelassen, welcher zwischen den Chur-fürsten von Mainz, Köln und Pfalz und dem neuen Kö-nige Albrecht sich entzündet, ff) Es ist anderswo erzähltworden, daß derselbe zum Nachtheil der Verbündeten,zumal aber des Urhebers Gebhard von Eppenstein, sichgeendigt. Aber auch Trier erlitt darin nicht wenige Drang-sale. Der von Osterreich belagerte es mit großer Machtund die Bürger mußten für eine ihnen völlig fremde Sacheund Schuld empfindlich büßen.

Kaum war der äußere Feind abgezogen, so begann derinnere, die Zwietracht, zwischen Erzbischof und Reichsstadtzu wüthen. Eine der über Beeinträchtigung ihrer Frei-heiten oder vielmehr über gesetzliche Beschränkung grober

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