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und zollte seiner Tugend und seinen Verdiensten das ge-bührende Lob. Mit rührender Kürze drückt ein gleichzei-tiger Chronikant das Gefühl seiner Zeitgenossen, mit kri-tischem Scharfsinn ein spaterer das Urtheil der unbefan-gener» Nachwelt aus. (')
(') (7-ron. klolmar. p. Lg. (iivitatum Oivcs linnc Uczcin filier»tuirl) äeriscrunt et ei nuIIiUenu, xarers volnerunt, eignevenäere nccessaria renuerunt ! kegeni pro liege te»
Iiucrunt, et ei ncccssaria prwhricrunt, KNemgne act ipsius odi-tuiu usgue tenuerunt. Damit vergl. L. S. Strur-i- Lorp. IIist.xcrm. p. 6Z3 : Nulta? Dcronaniaz Livitates Regi ^.clolko liäeurAli ipsius oditurn usgue tenuernnt.
Lehmann'S speirische Chronik. V. B. 117. Kap. Ist eingroßmüthiger Herr, der lateinischen und französischen Sprachwohl erfahren, streng und ernsthaft gewesen, wie aus seinenHandlungen in der Markgrafschaft Meißen z» spüren. DerVerlauf seiner Handlungen gibtS an Tag, daß er die Historienseiner Vorfahren am Reich nicht gelesen, oder da eS gesche-hen, jedoch dasjenige nicht vermieden, darüber König undKaiser zu Grund ganzen, das ist, wann sie für sich selbst undmit ihren Räthen des Reichs Geschäfte und Händel verrich-ten, und der Fürsten des Reichs Gemeinschaft und Rath hint-angesetzt haben. Also wird König Adolf von den Hiswrici»»erweislich zugeschrieben : <Zuoä usZIiAk-utius SS aä Principesßessit, Consilia corum postposuit, et Nlilitaris oräiiiis liomineseis prtsposuit; ot> icl orlium prillcipurn incurrit. (Lliros. klagn.Lclgic.)
Der wackere Speirer fährt darauf ganz richtig fort : "EShat aber dieser König wenig Jahr regiert und seind doch dieIlistorici in Erzählung der Geschichten seiner Regierung merk-licher Ungleichheit. WaS allhie (im Werke selbst) beschrieben,das ist aus der kolmarischen und kl. Albert! Chronik, deren^.utore» umb diese Zeit gelebt und aller Sachen gute» Berichtgehabt, wie eS die Umstand zu erkennen geben, zusammen