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nachfahrend, nach Andern ihn zur Erde schleudernd, undbaarhäuptig daher sprengend. Allein die Blitzesschnelle,mit der er voranstürmte, oder irgend ein zufälliges Hin-derniß machte, daß das Roß stürzte und seinen Reiter nie-derwarf, nicht ohne stark ihn gequetscht zu haben. Manbrachte ihn hinter das Treffen. Aber die unaufhörlich er-gellcnden Schlachthörncr und wiederholte Kunden von derBaiern Noth und der Verwundung Herzog Ottos durchdie Kärntber weckten seine Sinne wieder aus der Betäu-bung und steigerten alle Lebensgeister von Neuem bis zuungewöhnlicher Wuth. Er schwang sich auf ein frischesRoß, und sprengte, trotz der Wunde, die ihn an völli-gem Gebrauch seiner Sinne hinderte, abcrmal in dasTreffen. Allenthalben spähcte er nach dem von Österreich.Was in den Weg ihm trat, ward geworfen; was desHerzogs Rüstung trug, (') ertödtet. Die Reihen, welcheden Herzog zunächst umgaben, öffneten sich und ließenihn, wie in eine Falle, vorwärts dringen; darauf schloffensie sich plötzlich wieder, und der König war so gut, alsvon seinem Heere abgeschnitten.
Endlich erkannte Adolf von Nassau denjenigen, der ihmder Verhaßteste auf Erden war, trotz der Vermnmmnng,in die er seinem Blicke sich entzogen; sein falsches, tücki-sches Auge funkelte wie Lächeln der Hölle ihn an. Raschfuhr er mit dem Ruf ihn an : - Nicht entkommen wirst Z^umir, Albrecht; hier sollst Du das Reich mir lassen!« DerHabsburger cntgegnete : »Das steht in Gottes Hand st-und führte auf das Haupt des Königes einen so mörderi-schen Hieb, gerade in der Gegend des Auges, daß der-selbe vom Rosse niedersank; und nun ward der schwer
(') Um daS Zncvgnito zu sichern, wurden an diesem Tage Ver-schiedenen gleiche Rüstungen gegeben.