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1 (1831)
Entstehung
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terlich in seinem Entschluß, den Gegner gleich jetzt aufzu-suchen. Ihn trieb die Stimme seines Schicksals.

Auf der Ebene bei Oppenheim, nahe bei Gelnheim unddem Kloster Rosenthal, fünf Stunden von Worms, erreichteer den Herzog, welchen das getreue Worms und andereStädte in der Runde durch Verweigerung der Lebensmit-tel in nicht geringe Verlegenheit gesetzt, und dessen Lagedadurch leicht hätte kritisch werden mögen. Auf den Rathdes Erzbischofs Gebhard hatte er darum auch falsche Ge-rüchte von einem Abfall desselben und von vorhabenderFlucht ausgestreut, was den König zu zweckwidrigen Maß-regeln verleitete. Als Adolf daher auf dem Hasenbühcl,einem Hügel, der allein ihn noch von dem Herzog trennte,angekommen, fand er beide Feinde wiederum vereinigt unddie Macht Österreichs durch Zuzüge von allen Seiten stär-ker, als je. Das Unvermeidliche mußte demnach geschehen.

Er stellte sein Heer in drei großen Abtheilungen auf;die erste begriff die Baiern, Franken und Pfälzer; diezweite und dritte die Niederländer, Schwaben, Elsässerund Rheinländer. Auch aus der Schweiz waren wackereLeute gekommen, die in letzterer Reihe standen. Über diesebehielt der König den unmittelbaren Befehl. Das Haupt-banner trug ein Herr von Ncchberg, das Fußbanner Hcssovon Üsenbcrg. Ausnahmsweise befanden sich von allenPrälaten blos zwei, der Erzbischof von Trier und der AbtWilhelm von St. Gallen bei dem Könige, ff)

Das Heer Albrechts zählte ebenfalls drei große Haufen;im ersten befanden sich Kärnthner und Steyermärker; imzweiten Ungarcn, Böhmen und Österreicher; im dritten die

ff) Nachzutragen ist hier, daß im Schweizerlande auch der Bischofzu Basel, Peter Aichspalter, standhaft an ihm hing. Tschudi.Wurstisen.