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von der rechtmäßigen Sache abgefallenen Franken, Schwa-ben, Elsasser und Rheinländer, unter Otto von Ochsenstcin.
Beide Fürsten sandten hin und her Späher aus, umdie Bewegungen und Absichten je des einen und andernausznkunden. Der Herzog hatte Befehl gegeben, falls derAngriff begonnen, besonders scharf auf die Pferde derKöniglichen einzuhauen; er selbst verbarg seine Person inei»e fremde Rüstung; Adolfs Rittcrstolz verschmähte dieseSchntzwehr. Er hüllte sich in prachtvolle königliche Rü-stung; er wollte seinem Gegner mit allen Zeichen der Ma-jestät gegenüber stehen. Beide Heere führten die gleichenSturmfabnen und Waffenkleider; jene roth, mit weißemKreuz in der Mitte; diese gelb, mit schwarzen Adlern be-setzt. Der 2. Julius 1298 war der entscheidende Tag.
Als der König sein Heer aufgestellt und gemustert, durch-sprengte er die Reihen und redete die Zunächststehcnden mitfolgenden Worten an :
»Es kränkt mich, euch sagen zu müssen, was die Ursachesey, daß ich heut euch in's Feld führe. Ich weiß auch nicht,in welchem Zustand ich heut mit euch rede. Eine gemeinePerson will ich nicht heißen, weil ihr mich vorlangst zueurem Haupte angenommen. So darf ich mist) auch nichtrecht einen römischen König nennen, weil einer vorhan-den ist, der neben mir und über mich herrschen will. Mauwird gleichfalls, wie man euch nennen soll, in Zweifelstehen, so lange ungewiß ist, ob ihr den Kaiser oder denFeind des Reichs in euerem Lager habt. Also versteht ihr,daß man zugleich meinen und euern Untergang suche, undmüssen wir miteinander entweder überwintern, oder desTodes seyn. Unser gemeiner Feind, der längsther auf flüch-tigem Fuß geschwebt, steht uns nun endlich, auf daß ervor uns falle und zu Grund gehe. Ihr wißt, wie oft ihrmit mir diesen Albert ins freie Feld gewünscht. Er hat