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1 (1831)
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und Adolf kam somit in den Ruf des Freigeistes, damalsdie furchtbarste Waffe, deren vergifteter Spitze kein Fürstheil entgangen. Jener rein personliche, aber gefährlichsteGrund und dieser Kastcnhaß wirkte fortan auf Gefühleund Entschlüsse des geistreichen, machtigen, aber sittlichniedrigen Prälaten Gebhard, und theilte sich nach undnach auch seinen geistlichen Kollegen mit. Der Eigennutzund die Herrschwuth der Priester und die Eifersucht undder Übermuth der Fürsten verbanden sich daher zum Sturzedes Verhaßten. Es kam also blos noch darauf an, ihreStimmung auch den übrigen Ständen mitzutheilen. Siemußten hiefür, in Abgang anderer Triebfedern, in derPersönlichkeit des Königs welche suchen, und leiderfanden sich nur zu bald Dinge, welche der Gewalt einenSchein des Rechtes verliehen.

Die Ausschweifungen des thüringisch-meißnischen Feld-zugs hatten, wie schon früher bemerkt, auf Adolfs Na-men den Ruf der Grausamkeit und Tyrannei gebracht,und obgleich dergleichen in allen Kriegen jener Zeit häufigbegangen worden, so gaben doch einzelne Züge und Um-stände mancher Handlung ein besonderes gehässiges Ge-präge. Auch hatten das Mitleid an unglücklichen Fürsten,die Theilnahme am Schicksal der letzten Hohenstaufen unddie Achtung für ihr ritterliches Wesen, endlich der Ge-sammteindrnck, welchen ihre tragische Geschichte in denGemüthern des Volks erregt, eine unbeschreibliche Rück-wirkung hinterlassen. Der ehrenvolle Zug im menschlichenHerzen, für den unterdrückten Schwächer» gegen die sieg-reiche Gewaltthat Partei zu nehmen, war hier in seinerganzen Kraft aufgetreten, und die Gegner säumten nicht,ihn beßtens zu benutzen.

Der König selbst gestattete in Handlungen des Privat-lebens seiner Leidenschaft zu viel Raum, und sein Beispiel