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1 (1831)
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Das Bestreben, seine Hausinacht zu verstärken, hattealso auch die Eifersucht geweckt, welche dem Empor-kommen eines neuen Geschlechts und der Theilnahme anden Spolien des Reiches zu wehren eilte. Diese zwei Trieb-federn, welche schon in den Umständen an und fürsich und bei Wegdenkung aller sonstigen Persönlichkeitenlagen, waren es, so gegen Adolf Widerstand und Haßerregt. Nun kamen erst die besondern Gründe.

Als der machtigste davon stellt sich wohl die Empfind-lichkeit über Vernachlaßi g ung des Pricstcr-thums dar. Der Erzbischof von Mainz hatte aus seinemVetter eine Puppe — oder wie Adolf selber stch nachmalskraftig ausgedrückt hat, einen gemalten König —machen wollen; und dieser stand nun plötzlich als sclbst-ständiger Herrscher ihm gegenüber da; er hatte ihn zu seinenund seiner Kaste Interessen zu verwenden gesucht; und derNassauer verrrieth nicht übel so Lust als Geschick, geradedasselbe Spiel mit den Prälaten für eigene Plane zu trei-ben. Es ward ein Dank gefodert, welcher nicht verdientworden war, da der Wohlthat die Seele, nämlich die Äuf-richtigkcit, gefehlt, und der Vorwurf über Undank war blosder Ausdruck des Schmerzes über getäuschte Hoffnungenund durchschaute Projekte. Auch darin hatte Adolf einenFehler begangen, daß er seine Geringschätzung gegen denKlerus nicht besser verbarg. Die Stelle eines Geschicht-schreibers, welcher solches als Hauptsünde ihm anrechnet,mit den Worten : Nilitss sacenckotilms antsposuit, erklartdie Sache deutlicher, als irgend etwas. Das Verfahren inMeißen gegen Stifter und Klöster^verrieth auch in demNassauer Spuren hohenstaufischen Geistes, wiewohl erdort den Kampf gegen einen Sprößling dieses Geschlechtsführte. Die Art, wie man den Mißhandlungen geistlicherPersonen Hohn beifügte, erbitterte die Prälaten noch mehr.