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1 (1831)
Entstehung
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Vortheile und Gefreitheitcn, als Preis ihres Beistandes,selbst auf Unkosten der Königsmacht. (')

Mit 2,000 Reitern, die er zusammen gebracht, zog erjetzt bis Andernach. Von hier aus sendete er an K. Eduard,welcher dazumal einen Heerzug nach Flandern unternom-men, in der Absicht, die Sache seines Freundes Guidothatsächlich zu verfechten. Es war zwischen beiden Köni-gen um diese Zeit bereits eine Art Kälte ausgcbrvchcn.Die englischen Geschichtschreiber, Mathäus von Westmün-stcr zumal, reden mit unziemlicher Bitterkeit von Adolf,als einem sehr nutzlosen Freunde für alle diejenigen,welche auf ihn gezählt, und sie geben nicht undeutlich zuverstehen, daß er für die schweren Geldopfer, welche ihrMonarch ihm gebracht, gar nichts wesentliches geleistethabe. (') Allein dieser Vorwurf trifft den Nassauer mitUnrecht; des englischen Königes eigener Wankclmuth undhaltloses System, welches zwischen Drohung und Schwä-che, Krieg und Frieden beständig schwankte, und balddurch Bonifazens Machtsprüche, bald durch Philipps Kün-ste, jedesmal zur Unzeit, sich schrecken ließ, war die Haupt-veranlassnng des Scheiterns der ehedem verabredeten ge-meinsamen Heerfahrt wider den treulosen Feind der Bei-den. So hatte er noch kurz vorher auch einen Stillstandmit Philipp, hinter dem Rücken des Verbündeten undfeierlichem Vertrage zuwider, geschlossen, und blos derForm nach und in allgemeinen Termen dem Letztern dieAussicht gelassen, mit in den Vertrag aufgenommen zuwerden. Alle frühern Opfer und Bemühungen gingen da-

(') Vgl. darüber Zorns Wormser Chronik, Msv. Pauli, Ge-schichte von Worms (nach derselben); Lohmann, SpeyrerChronik.

(°) MU/i. I'Ior. Ilistvr.