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Auch dem Grafen von Bar sollte Hülfe geschafft wer-den, da Philipps des Schönen Rache wie ein Wetterstrahlüber ihn hcrgcbrochcn. In ähnlicher Bcdrängniß fandensich die Stände Burgund, wo ein Ort nach dem andernin Feindes Hand gerathen. Während seine Gegner bricf-wechsclten, vertrugen, sprachen, wußte Philipp der Schönerasch und energisch zn handeln. Er setzte alle Städte undBurgen längs der Grenze seines Reiches, gegen Teutsch-land hin, in den wehrhaftesten Stand.
Adolf, diesmal den Abmahnungen Roms unfolgsam,schloß mit dem Pfalzgrafcn Rudolf ein Bündniß und warbum schweres Geld Söldner.
Der Pfalzgraf Rudolf, welcher vor einiger Zeit mit sei-nem Bruder Ludwig abgetheilt und mit seiner MutterMathilde, der Vormünderin desselben, die Familienange-legenheiten bereinigt hatte, war durch sein Verhältniß mitdem Könige und durch die Heirath mit dessen Tochter inmanche unangenehme Berührung mit seiner Familie gekom-men. Oft machte Albrecht ihm Vorwürfe darüber, ammeisten damals, als er zu Wien selbst ihn besucht; dieseReise selbst hatte K. Adolf in etwas befremdet, und nochmehr, als Rudolf während des regensburger Reichstagesbei ihm sich einznfinden vergessen. Doch mochte der widerden feindlich gesinnten Kärnthner geführte Krieg ihn wi-der mit dem Eidam ausgesöhnt haben. Als der Pfalzgrafmit dem Bischof Wolfart zu Augsburg in heftige Fehdegericth, vermittelte der König und erwirkte einen Still-stand, welchen der Prälat gewissenhafter, als Rudolf hielt.
lies Oiiz-tsclieu Nvks geeveesv 15 eil?, en?. I.siclen I"s3. l.
Oeel. >>. 7Z — 8g, und die Noten und Beweisstellen.
Nach einer Stelle in ^.unsl. zu schließen, hatte
Adolf einmal vorgehabt, den Grafen von Holland zu bekriegen.