welchem Eduard in enger Verbindung stand, heftig ange-griffen, verschwand die Aussicht auf friedlichen Austrag.Die neu verabredete Zusammenkunft in Holland kam, alszu viele Zeit raubend, wiederum nicht zu Stande; derenglische König lud dagegen Adolf zu einer nähern in Flan-dern ein, wo Hülfe und Rath am schnellsten Noth thaten.
Diese Dringlichkeit K. Ednards, mit Adolf in Hollandoder Flandern zusammen zu treffen, hatte auch noch einen an-dern Grund, welchen alle teutsche Geschichtschreiber überse-hen haben, welcher jedoch aus der holländischen Staats- undNechtsgcschichte klar hervorgeht. Ersterer war mit dem Gra-fen Rudolf Florenz (Floris) von Holland in mannigfachefeindselige Berührung gekommen; er hatte die Parteienim Lande benutzt, eine Verschwörung angezettelt, als de-ren Opfer Florenz auf unmenschliche Weise fiel. Der Sohndes Ermordeten befand sich in England, gleichsam alsPflegling Ednards, und dieser stiftete eine Heirath zwi-schen demselben und seiner Tochter Elisabeth. Hiefürwünschte er des Königs Zustimmung, so wie die Beleh-nnng des jungen Eidams mit der väterlichen Erbschaft,welche zu dem Reichsverband gehörte. Die Resultate gehenweder aus Urkunden, noch aus Geschichtsbüchern hervor.Doch haben diejenigen Publicistcn Hollands, welche denBeweis für die alte Reichslehnbarkeit ihres Staates wi-der die Gegner dieser Meinung zu erhärten gesucht, e.inenBeweis mehr in jener Thatsache gefunden. (')
(') Vgl. tVicot. Linon. »N o. izgti. I/oizacl/i
LgM. LNrou. Züch /. ÄL Hsla, Lliroii. vornsonl. j>. 18?..
^ota xuNI. II. I. 717. Wal/--?! ^»ol. LelZ. 1°. III.Lorps Nipl. I. l>, II. I. 2gZ. 6t. -va» Ilistorisoli,
Lovxs sst Net Lraaksdisp v-iu HoIIonct seciert Net cler
Ueenen tot < Zen gfteiccvooreu klnli^s II. toe, alt^cl een l.sen