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1 (1831)
Entstehung
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kommenen oder nachher ans Adolfs Befehl HingerichtetenMänner. (') Doch dankte er ihnen auf rührende Weisefür die bezeigte Treue und Ausdauer, und erklärte, daßLeute von ihrer Art ihm wichtiger, als der Besitz deredelsten Städte seyen; das Unglück der letzten Tage wälzteer auf ein höheres, unerbittliches Geschick, welchem dieSterblichen nicht zu widerstehen vermöchten. Die Thränender Krieger mischten sich in die ihres Beherrschers und An-führers, und tiefer Schmerz wehrte Worten und Klagenden Ausdruck. (')

Auch Meißen und einige andere Städte fielen nun demKönige zu, welcher alsbald das Vollbrachte an seinen Vet-ter berichtet, und zu kräftiger Fortsetzung des Kampfesauf dem andern Punkte, wo dieser letztere bisher gestan-den, ermahnt hatte. Born, zum zweitenmal heftig bela-gert, widerstand den Stürmen der Königlichen wohl, abernicht den Qualen des Hungers; und so öffnete es gleich-falls Adolf die Thore. Der Graf Siegfried von Anhaltwurde zum Statthalter der Markgrafschaft ernannt.

Der König, siegestrunken und stolz über so unerwarte-tes Kricgsglück, war anfänglich entschlossen, seinen Weg

(') Es ist sicher, daß dies LooS eine Abtheilung der Besatzunggetroffen hat. Vermuthlich waren dies die nicht gleich beimVerluste der Stadt mit in die Burg Gezogenen.

(y Die ausführlichsten Berichte über die anziehende Belagerungvon Freiberz und die zunächst vorgefallenen Ereignisse sindbei gäriinal. l?ril>erg.) zu finden, eben so bei Siffried

fLIirvii. lVtieu.), Neineccius und Fabrizius Nis-

Iiial.); sonst haben wir hier auch Lar-ow und Spange nberg,welche völlig übereintreffen, vorzüglich benutzt. Wichtig sinddie kritischen Anmerkungen Mencken's zur Geschichte des er-stern, in Bezug ans die thüringischen Affairen von I2SV und1297.