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dualität der Besiegten und der Stellung des Siegers her-nehmen. Diese zeigen die erster» als Opfer des Haffes derPriestcrpartci wider das Andenken ihres Vaters und wi-der die letzten Spuren des hohcnstaufischen Geschlechtes.Sie wurden auch mit Vorbedacht der Nation als »Ver-folger der Kirche« auf den Grund einzelner Akte ge-gen meißnische Prälaten hingestellt; es war nicht unbekanntgeblieben, daß Friedrich Admorsus von König Kon-radin in seinem Lctztwillen zum Erben seiner Ansprücheauf das verlorene Gcsammtgut im Reiche und anderwärtsbestallt worden; der junge Landgraf hatte vom Blut desGroßvaters und von den kühnen Leidenschaften seinerOheime etwas in sich; wie leicht konnte ihn einst die Ver-suchung bcschleichen, die Ideen in's Leben zu führen, mitdenen König Konradin noch auf dem Schaffotte und Kö-nig Enziuö noch im Kerker, vor nicht sehr langer Zeit,gestorben waren ? Ein Pabst , wie Bonifacius VIII.,mochte solchen Saamen im Herzen Deutschlands nur mitVesorgniß ersehen haben, und Adolf von Nassau war Geb-hards Schützling und der Kirche gehorsamer Sohn; seineeigenthümliche Stellung brachte solches mit sich. So triebalso der schlimme Genius der Nation, durch feindseligesZusammentressen von Umständen, die tapfersten und edel-sten Seelen zu bitterm Hasse wider einander. Das welscheUnkraut und der gleich schädliche Lolch der Empörung inTeutschland hatte einzig allen (Sewinn davon. Die Ge-schichte des nunmcbrigen Kampfes zwischen beiden Par-teien, welche im Grund für einander geschaffen zu seynschienen, hat etwas außerordentlich Tragisches, was nichtohne tiefe Rührung den Erzähler und das Publikum läßt. (')
(ss Als Hauptquellen des Folgenden lind von uns, außer Span-genberg, Mansfeld. Chron., schon genannte zwei Schrift-