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1 (1831)
Entstehung
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der eine Stadt, noch eine Burg mehr zu veräußern imStande seyn sollte.

Der ausgeartete Albrecht, nur in den Erinnerungen anKnnigunde, nur im Anblick seines Lieblings Apiz lebend,wendete nichts desto weniger dem Letztern zu, was er im-mer vermochte. Da starb auch Tuta, und hinterließ, stren-gem Erbfolgrechte gemäß, zunächst dem Oheim Ansprücheauf die Markgrafschaft. Aber des Volkes Herz war für dieSöhne. Friedrich und Diezmann ergriffen Besitz; vergebensleistete Albrecht, von Anhalt und Brandenburg unterstützt,denselben hartnäckige Gegenwehr : sie behaupteten sichnicht nur im gewonnenen Meißen, sondern sie erobertenselbst einen Theil von Thüringen, da die Bewohner, desHerrcnwcchsels nicht unfroh, ihnen willig sich unterwar-fen. (')

So standen die Sachen, als König Adolf von Nassaueinmischend erschien, zu des Landes Schaden und seinemeigenen Unglück. Der Rachegeist des thüringischen Hauses,welchen er zu beschwören gedachte, wandte sich gegen ihnselbst, und es wurde aller Welt die ewige Wahrheit desSatzes klar : daß unrecht Gut nicht gedeihet, selbst wennder Buchstabe des Rechtes für den Besitzer spricht.

(') Die höchst romanhafte Geschichte dieser thüringisch meißnische»Familienzwiste. von Anfang an bis zur Katastrophe durchAdolf, ist am ausführlichsten und mit Benutzung aller frühernQuellen geschildert von Denket Vita Kreclerici v <liu»rsiLcript. rer. Darin, und Lcr. rar. Dusati

car I.) und von /D'i/cle, Vita Oiearnanui. Unter neuern Be-arbeitungen für das größere Publikum aber zeichnet sich nochimmer diejenige des geistreich-schwelgerischen Meißner. Ver-fassers der Skizzen und deS Alcibiades, und die in Bogt'Srheinischen Geschichten und Sagen ans. Von den neuesten isteine der andern zum Sprechen ähnlich.