Druckschrift 
1 (1831)
Entstehung
Seite
130
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Sollte irgend ein Punkt in der Urkunde der Ehre oderden? Interesse des einen der beiden Pacisccntcn zu nahezu treten das Ansehen haben, so behält man sich das Rechteiner veränderten Abfassung desselben vor.

Zum Schlüsse macht nun auch noch der König Eduard I.sich anheischig, bei dem Pabste und den Kardinälen nichtsunversucht zu lassen, was des König Adolfs Wunsch, rechtbald die Kaiserkrone zu erhalten, befördern möge.

So weit war diese letztere Würde und der teutsche Kre-dit gesunken, daß ein englischer König, der für einen Theilseines Landes selbst als Vasall Frankreichs sich bekannte,der gnädige Gönner und Fürsprecher des germanischenReichsoberhauptes beim heiligen Stuhl zu werden sich dieMiene gab. (')

Ein zweiter Vertrag, oder vielmehr einige geheime Znsatz-artikel zum ersten? enthielten die für Adolf nachmals so Un-glück bringende Stipulation von 100,090 Pfd. St. Snbsidicn-gelver, wie man mit ziemlicher Gewißheit annehmen darf. (°)Es scheint, daß die zwei Unterhändler Horstad von Meeren-bergund der Domdechant Wickbold zu Köln (nachmals Erzbi-schof) den Abschluß der Verträge am eifrigsten betriebe??.

Mit den? Erzbischofe von Köln, mit den Grafen vonMeerenberg, Katzenelubogen (') ti. s. w. wurden ebenfalls

('.) Vgl. den L»u. ciixl.

(') Der Hauxtgewcibrsmann darüber ist Mathaus von West«Münster i. a. W.; sodann bezeugen es: cllbört. und

die L-nnal. Lalmzi-., welche von zo.cim M. Silbers sprechen,übrigens erklären, ihre Angabe rühre von jemanden, der dieSumme selbst gesehen. Eine förmliche Urkunde darüber in »a-tura findet sich nicht mehr vor.

(') Dieser, Adolfs Oheim, verhieß dem K. Eduard die zwei Bur-gen Hohenheim und Steinberg zu Lehen aufzutragen, und er-hielt dafür S00 Psund Sterling.