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1 (1831)
Entstehung
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Sie brachten ihn bald in schwere Irrungen mit demKönige Eduard l. von England, welchen er, des Herzog-thums Guicune willen, als seinen Vasallen betrachtete,und von welchem er in dieser Eigenschaft Gehorsam fo-dcrtc. Nachdem scheinbar nur zwischen beiden Ländern,ohne persönliches Zuthun der Monarchen, Kampf sich er-hoben, und eine mörderische Schlacht zn Gunsten derEngländer entschieden hatte, trat Philipp, welchem es umalleinigen und unmittelbaren Besitz der Guienne zu thunwar, mit einer Felouieklage wider Eduard auf, und er-klärte diesen, als er auf die Vorladung nicht erschienen,seines Rechtes auf die Besitzungen in der Gascogne baar undverfallen. Eduard, von heimischen Sorgen vielfach ge-drängt, kam durch solchen Gewaltstreich in große Verle-genheit, und suchte durch die Vermittlung der Königinund ihrer Mutter zn Paris den Handel gütlich beizulegen.Es ging also sein Bruder mit einer außerordentlichen Sen-dung nach Frankreich ab. Philipp der Schöne stellte Be-dingungen, die jedoch nur trügerisch waren, und deren Er-füllung jenen um faktischen Besitz des ganzen Herzogthums,auf empörend treulose Weise, brachten. Alle Anträge aufgesetzliches Schiedsgericht und alle Anerbieten bedeutenderOpfer blieben fruchtlos. Der Gegner höhnte seiner mitübermütbiger Schadenfreude, und genoß behaglich derFrucht des alten Satzes : »Ls-al xoüsicksntos!«

Somit mochte fortan nur Waffengewalt zwischen beidenMonarchen entscheiden. Eduard suchte erst bei dem Gra-fen von Flandern (') Hülfe; sodann warf er seine Blickeganz besonders auf den König der Teutschen, welcher

<) Die kicsotii^vinZL van I.otiz'ck en Lradant ULL. enthält eini-ges Näheres darüber.