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österreichischen Anhang gehörten, Einverständnisse gepflo-gen, und zweien der Übelbcrufenstcn, Anselm von Rap-poltstein und.Friedrich von Lichtenstein, als neuen Schirm-vögten Kolmars, die Stadt überliefert, und zwar, wieausdrücklich angemerkt wird, wider Willen der Mehrzahlder Bürger. Mit diesen, mit Konrad von Lichtcnbcrg,Bischof zu Straßburg, u. A. spielte er in einem großenTheil des Elsasses den Meister. Leider ist uuS nicht rechtklar geworden, welchen Zweck diese Opposition im Hin-tergrunde gehabt, außer etwa dem Siege des habsbnrg'-schen Prinzipes den Wetz vorzubahnen. Wenn die meistenGeschichtschreiber von dem «vielfachen Unfug« reden, wel-chen Konrad von Lichtcnbcrg mit verübt haben soll, soglauben wir diese Art, die Sache zu behandeln, zum min-desten etwas oberflächlich und gewagt; denn es ist schweranzunehmen, daß einer der großartigsten und geistreichstenMänner des Jahrhunderts, in dessen Seele die Niescnideedes straßburger Münsters stand, blos das Gewerbe einesParteigängers und Mordbrenners getrieben haben soll,ohne Ziel und Zweck.
Doch, sey dem wie ihm wolle, ?er König brach, ansempfangene Kunde, daß das Elsaß neu in Flammen stehe,mit rächcrischer Macht heran und umlagerte die Stadt.Nach sechs Wochen der Bedrängnis nöthigte ein Aufstandder Bürger wider die Vögte und des Schultheißen oligar-chischcs Regiment zur Übergabe. Der von Rappoltsteinward gefangen; Friedrich von Lichtcnbcrg entkam; Nös-sclmann fiel auf der Flucht den Knechten des Bischofs vonBasel in die Hände und wurde dem König, jedoch unterder Bedingung ausgeliefert, daß er seines Lebens gesichertbleiben sollte.
Diese Bedingung hielt Adolf und dehnte sie von freienStücken auch auf den von Rappoltstein auö. Doch beschloß