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1 (1831)
Entstehung
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und der Nation allgemeine Interessen meist unbekümmert,spielten unter den schwabischen Dynasten die Rolle derbaierischen Welsen in verkleinertem Maaßstab, und sieverschwendeten ihre Ritterkraft — bei der Großartigkeitmancher einzelnen Charaktere um so bedauernswerther —fast in lauter ruhmlosen Fehden mit den Städten, derenFlor, Aufschwung und Freiheit sie niederzudrücken such-ten, bis ihnen endlich — nach manchen blutigen Nieder-lagen — bei Döffingcn im fünfzehnten Jahrhundert erstder Sieg über die Demokratie auch gelang.

Die Verachtung seiner Befehle von Seite Eberhardsentrüstete den König über die Maaßen; er entsetzte denGrafen daher seiner Vogteien und behielt zwei seiner Bur-gen als Unterpfand künftigen Gehorsams. (') Eberhard,welcher offenbaren Widerstand, aus Mangel an anständi-gen Gründen, nicht wagen konnte, schien zum Kreuzekriechen zu wollen, und er begleitete, mit einer Miene,welche Sinnesänderung verhieß, den König durch Schwa-ben, welches dieser nach allen Richtungen bereiste undberuhigte. Kaum aber hatte er den Rücken gewandt, soerneuerte er das alte Unwesen und bekriegte noch heftigerals vorher seine Widersacher, allen Rechtssprüchen zumTrotz, welche früher von Schieds- und Reichsgerichtenüber die streitigen Punkte ergangen. (') Die Edlen jenerZeit achteten geschriebenes Recht nur dann, wenn es zuihrem Vortheil sich aussprach, und wie viel auch die Gra-fen von Würtemberg von den alten Briefen bis zumEkel sprachen, so verletzten sie deren Inhalt, Kaiser undStädten gegenüber, täglich ohne Scheu.

Nach der Versammlung der schwäbischen Stände zu Eß-

(') Erst unter Albrecht I. sind dieselben zurückgegeben worden.(') Pfister lll., 107 — 110.