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1 (1831)
Entstehung
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stürmte er, an Simon und Judä, eine andere Burg, Wer-de. Daraufschlug er sein Hoflager zu Landan auf, wo-selbst er Gelegenheit nahm, die Stadt über ihren Spanmit dem Domstifte Speier, in Betreff eines verlegtenJahrmarktes, zu vergleichen.

Zu Kolmar selbst, welches ihm die Thore ohne die er-wartete Gegenwehr öffnete, fand er anständige Aufnahme.Er zernichtete die Anordnungen seines Landvogteö wiederund stellte alles auf den frühern Fuß her. Die aufrühreri-sche Partei, diesmal überrascht, heuchelte Unterwerfungbis zu gelegenerer Stunde.

Der König durchzog nun auch einen Theil der Schweiz,welche, in Haß wider den gewaltthatige» Albrecht schondamals eingeweiht, mit Freuden ihn sah, und einen Theilvon Schwaben, wo es für ihn minder freundlich aussah.Hier war das Ansehen des mächtigen Grafen Eberhardvon Würtcmberg überwiegend, welcher die ErhöhungAdolfs als das unverdiente Glück eines Emporkömmlingsund den unvermnthetcn Vorzug der Familie Nassau füreine Zurücksetzung seiner eigenen ansah. Als daher alleDynasten und Stande Schwabens auf dem Tage zu Eß-lingen sich cinfanden, um die Bestätigung ihrer Lehen undFreiheiten aus des Königs Hand zu erhalten, fehlte alleinder von Würtcmberg. Zu den persönlichen Gründen widerAdolf, die er mit dem Herzog Albrecht theilte, war auchnoch der entschuldbarere des Nichterscheinens bei jener Ver-sammlung dazu gekommen, daß der Graf mit mehrerenderselben Städte in Schwaben bittern'Krieg führte, mit de-nen er, des Königs Landfrieden und Gebote gemäß, nunBündniß schließen sollte. Mit dem Tode der Hohenstanfenwar ein hoffarthiger aristokratischer Geist in das zunächstauf sie folgende, in der Heimath vorherrschende Geschlechtgefahren; die Grafen von Würtcmberg, um des Landes