Druckschrift 
1 (1831)
Entstehung
Seite
109
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lassen, wie sein Vorfahr Rudolf sie bestallt. Aber die Über-zeugung von ihrer ungünstigen Gesinnung und ihrem ge-heimen Zusammenhang mit seinen Feinden bestimmte ihnzu ihrer Ersetzung durch getreuere Diener. Es kam alsofür Albrecht von Hohenberg Luther von Uesenbcrgin Schwaben; im Elsaß ließ er Otto von Ochsen stein,welchem er vertraute, an der Reichsvogtei. Dieser Wech-sel der Verwaltung gab in beiden Landern zu Wirren undselbst zu Kämpfen Anlaß. (')

(') Pfister. Gesch. v. Schwaben III. Fecht, vaterl. Begeben-heiten unter Adolf und Albrecht I. (Aletheia, VI. Heft).

Hinsichtlich dieser Angelegenheiten enthält Pfister folgendewichtige Rote, welche zugleich über die StatthalterschaftenAdolfs in Elsaß und Schwaben den vollständigsten Berichtertheilt (III. S. 106 — 107) :

»Die Rachrichten sind etwas unvollständig und schwer inÜbereinstimmung zu bringen. Nach den ^.nnal Lolmsr., s<1».192, ließ Adolf zuerst die alten Landvögte, namentlich imElsaß den Grafen Otto von Ochsenstein, K. RudolfsSchwestersohn; (Wegelin histvr. Bericht :c., S. 68, hat dirSachen ganz verwirrt) nachher muß er aber den Grafen ab-gesetzt haben, als, nach l'ritliem. Diirori. Ui>5auZ., aä Ä. 1197,die beiden Landvogteien des Elsasses dem Grafen Hermannvon Geroldsegg und einem andern Graven übergebenwurden; denn daß der Grav von Ochsenstein nicht unter demletztern verstanden seyn konnte, ist schon daraus klar, weilnach Tritll. I. c. hauptsächlich die Graven von Ochsenstein IMJahre 1297 den Aufstand gegen K. Adolfs Landvogte erregenhalfen.

»Daß der von Ucsenberg unmittelbar auf Gr. Albrecht vonH ohenberg in der schwäbischen Städtevogtei gefolgt seye, istziemlich klar, wenn man blos die urkundlichen Data bei We-gelin, S. 63 — 70, ohne seine unrichtigen Zwischenbemer-kungen , Zusammenhalt. Die Graven von Werdenberz hatten