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Viertes Kapitel.
Der Tag zu Oppenheim. — Albrecht von Osterreichempfängt vom Könige die Lehen. — Die Wirrenim Elsaß und in Schwaben. — Walther Rössel-mann, die Lichten berge und A. von Rappoltstein.— Der schwäbische Kreistag zu Eßlingen. — GrafEberhard von Wnrtemberg. — Die Schweizer,eifrige Anhänger des Königs.
§)as nunmehrige Epos des Lebens, Wirkens und Käm-pfens, welches bei Adolf von Nassau sich darstellt, faßteinige große Hauptabschnitte, deren jeder eine Summevon in sich zusammenhängenden Begebenheiten bildet; essind dieses : zuerst sein Verhältniß zu Albrecht von Oster-reich, von Anfang an bis zu Ende die finstere Wolke,welche, nur theilweise von scheinbarem Strahl des Frie-dens, der Unterwerfung und Versöhnung zertrennt, sichdurch alle öffentliche Handlungen, Schritte und Maaßre-geln zieht, bis, durch den Willen des Geschicks, sie inzerschmetterndem Blitze sich entladet; der elsäßische Krieg,in moralischer Beziehung für Adolf von unberechenbarenFolgen; nach diesem kömmt das Verhältniß des Königszu Italien und dem Pabste; auf einer dritten und viertenSeite das zu Frankreich und England. Unheilvoll trittendlich der meißnisch-thüringische Handel ein, und die Em-pörung Albrechts und die Verschwörung der Fürsten wi-