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1 (1831)
Entstehung
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oder den Andern parteieten, auf Seite des Letztern, des-sen Sache ihm die bessere schien. (')

Ruprecht war mit Elsbeth (') von Leiningen, derTochter Graf Emicho's, vermahlt; die Kinder aus dieserEhe hießen : Hermann, um das Jahr 1200 Domherram St. Petersstift zu Mainz; Kunigunde, nachmalsGemahlin Walrams von Nassau, wie von Mehrern nichtohne Grund behauptet wird; (') Nichardis, den bisherals Autoritäten geltenden Annalisten von Geldern zuFolge, Eheweib Ottos II., Grafen dieses Landes.

Heinrich I-, gewöhnlich als Bruder des StreitbarenRuprechts angenommen, hatte gemeinsam mit demselbenin den italienischen Hcerzügen Friedrichs sich ausgezeich-net. Die Scenen vor und in Rom im Jahre 1167, welchemit einer furchtbaren Pest im Lager der Teutschen endig-ten und als Strafe des Himmels für die vorangegangeneZerstörung der St. Petcrskirche, nach dem gutmüthigenWahne jener Zeit, gedeutet wurden, kosteten auch ihm dasLeben.

Wir kehren nunmehr zu den Söhnen Walrams I. zu-rück. Zuerst erscheint Heinrich II. der Reiche. Er kstder gemeinsame Ahnherr sämmtlicher einzelner Zweigedes nassau'fchen Hauses. Mit dem Jahre 1225 warenalle Besitzungen desselben aus verschiedenen Erbschaftenihm zugefallen. Sein Landgebict war bereits also vomMain bis über die Sieg ausgedehnt, innerhalb welcherGrenzlinie freilich auch Güter anderer Dynasten theilweisemit eingeschlossen waren.

(') Arnold, I. 27. Muth. 12; die Quellen dazu sind nicht an-gegeben.

(') Nach Andern mit Leukarden,l') Vgl. was wir darüber oben.bemerkt.