Druckschrift 
1 (1831)
Entstehung
Seite
56
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- SS

ben nun wieder; sie waren verloren und sind wieder ge-funden!«

Der Kaiser rächte die an seinen Gesandten begangenenausgelassenen Unarten und Mißhandlungen durch ein Be-tragen voll Spott und Geringschätzung gegen die mitge-kommenen Gewaltboten Jsaaks des Engels, und die sei-ner Würde bezeigte Verachtung durch ein schneidendesUrtheil über Kaiser und Volk der Griechen. Sein ferneresAuftreten, nachdem die Unterhandlungen nur zu nochgrößerer, gegenseitiger Erbitterung geführt, war abervon der Art, daß Jsaak nachmals dem Grafen Ruprechtund den übrigen Gesandten für den zugefügten Schadenund Schimpf während ihrer Gefangenschaft feierliche Ge-nugthuung und Entschädigung versprechen mußte. (')

Diese Schicksale, während der ersten Periode des Kreuz-zuges bestanden, machten den Namen des Nassauers zumGegenstande allgemeiner Verehrung im Volke; Friedrichaber gebrauchte auch noch ferner oftmals seines Raths-schlages. Der Graf schlug die Schlacht bei Jkonium mit.Er war Zeuge von dem traurigen Unfall, welcher densiegreichen Kaiser im Flusse Saleph traf. Er wird balddarauf in Teutschland angetroffen , wo er theils für dieInteressen des schwäbischen Fürstenhauses gewirkt, theilseigene Hausgeschafte besorgt zu haben schien. Gleichwohlerscheint er nach kurzer Frist von neuem in Palästina. Erstand bei dem ärgerlichen Zwiste, welchen die Könige Ri-chard Löwenherz und Philipp von August vor Ptolomaisunter sich erhoben, und alle Wallbrüdcr sich für den Einen

(') Vgl. über diese Vorfalle Fr. Wilkens aus Quellen bear.beitete Erzählung in der Geschichte der Kreuzzüge. V.Buch, Ende oes Bandes den lateinischen Originaldericht inden Beilagen.