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1 (1831)
Entstehung
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Eigenthum erweitert worden sey, nämlich nach dem Rheinezu, spater aber gen Osten und Norden. Zu den südlichenErwerbungen gab das Grafenamt im Kunigesundra denAnlaß. Eben dieses Amt erklärt auch die Annahme desGrafen- statt des Herren-Titels, bei Einführung dererblichen Geschlechtsnamen. Die Verwandtschaft dcrLau-crnburgcr und der Dietze unter sich, und beider ge-meinschaftlich mit den Arnsteinern und Mols bergenliegt außer allem Zweifel.

Dies ist, was Arnoldi in der Hauptsache über denUrsprung des nassau'schen Hauses gibt. Er stimmt in derHauptsache Krcmer'n und Gebhardi (') bei. DagegenDahl (') mehr der Ansicht Wcn k's buldigt und die Nas-sauer vom Grafen Hatto abstammen läßt, dessen Vorfah-ren in und um Mainz herum zu Hause waren.

Die klarste, gediegenste und zugleich geistvollste Übersicht,im welcher urkundliche Thatsachen und das innere historischeLeben der Volkssage miteinander verwoben sind, liefertjedoch Vogt in dem bekannten Werke über rheinische Ge-schichten und Sagen. (') In dem Berichte über Eberhard,den salischen Grafen im Lahngau, dessen Sohn oder Vet-ter Uto, über Hugo und die Erbauung von Utenstcin(Jdstein), über Gerlach, Arnold und Weigart, dieSöhne desselben, Kremcr und Gebhardi sich anschließend,führt er Trautwein von Laurenburg in der Königs-hundrede (Kunigesundra), Berthold von Nuringenin der Wettcran als Grafen, und Siegfried oder Ulrichvon Eppen stein als Centgerichtsherrn in beiden Gauen,und zwar sämmtliche drei gleichzeitig mit Graf Gerlachs

(') Genealogische Tabellen.

(') In Gottschalk's Ritterburgen.

II- Band. (Geschichte von Nassau und Eppstein.)