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1 (1831)
Entstehung
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nicht als eine und dieselbe Person angenommen werden,weil die Chronologie allzu hindernd dazwischen tritt. DerGerlach also, welchen die marimincr Urkunde anführt,wird wohl als Sprosse jenes ersten Gerlach gelten müs-sen; und da auch einige Jahre ans den Zwist mit der Ab-tei ein laurcnburg'scher Graf Dudo (ein Name gleichbe-deutend mit Otto) erscheint, so wird man wohl schwer-lich fehlen, wenn beide Herren als die Streitgcnossen derMolsberge betrachtet werden. Nach dieser Entdeckung istes erlaubt, auf die nassau'schc Geschlechtfolge zurück zugehen.

Beim nochmaligen Überblick der salischen Glieder deslahngauer Zweiges ergibt es sich leicht, daß zum minde-sten die zwei jüngern Söhne des altern Grafen Eberhardzur Zeit der Katastrophe ihres Vates im Zustand der Min-derjährigkeit und vermuthlich unter Vormundschaft derMutter, sich befanden; sie wurden mit ihr durch GrafenAdelbert vertrieben. Es ergibt sich ferner, daß der zweiteEberhard nicht wohl früher, als gegen das erste Vierteldes zehnten Jahrhunderts sich vermählt haben konnte. Die-ser Umstand verbreitet Licht über das Leben aller salischenGlieder dieser Periode.

Söhne Gcrlachs aller Wahrscheinlichkeit und triftigenGründennach waren: Werner, Graf des Hesse ngau's,und Godebold, Graf des untern Lahngau's. Mit er-sterm kommen die Grünin ger und Achalme in Berüh-rung; Godebold aber erscheint als der Stammvater derGrafen von Dietz. Über die gemeinschaftliche Abkunftdieser und der Nassau's wird jedoch ein späteres Kapitelausführlich sich verbreiten. Ein jüngerer Gerlach, Enkeldes obenberührten, Graf des Oberlahngau's, herrschte imHcssengau. Sein Oheim Werner wird als einer der Günst-linge K. Heinrichs IV. gerühmt; durch den Bischof Wer-