Druckschrift 
1 (1831)
Entstehung
Seite
28
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und zwar um fo mehr, als der Biograph Graf Ludwigsvon Arnstcin den Herzog Friedrich ll. von Schwaben mitunter den Sippen desselben anführt, eine andere Ver-bindung aber, als die von der salischen Agnes, FriedrichsII. Mutter, Friedrichs I. Gemahlin und K. Heinrichs IV.Tochter, herrührende, unbekannt ist.

Nach diesen Voraussetzungen führt Kremcr seinen Be-weis weiter fort, wie folgt :

Eine der ältesten salischen Besitzungen ist Wcilbnrg. Dieältesten, bekannten Herren desselben hatten in dem darineinst bestandenen Stifte ihr Erbbegräbniß; es unterliegt da-her wohl keinem Zweifel, daß sie die Urheber dieses Stiftsund zugleich dessen Schirmvögte gewesen sind. Diese Vogt-rechte blieben in der Regel erblich bei den Nachkommender Urheber der Stifte; aus der Zuständigkeit der Vogt-rechte ergicbt sich demnach die wichtige Folge auch aufdie Abstammung der Urheber der Stifte selbst. Für dieWahrheit dieser Behauptung ist ein triftiger Beweis inder Urkunde K. Ottos III. vom Jahre Y93 vorhanden,durch welche derselbe das Kloster zu Weilbnrg dem Hoch-stifte Worms geschenkt; denn die Urkunde enthält zugleichdie Verordnung, daß nicht nur des Kaisers und der kai-serlichen Familie, sondern auch des Hauses der Erbauerdes Klosters, d. h. der Patrone nnd Schirmvögtc derStiftung, von Seiten der wormsischen Geistlichkeit inihrem Gebete gedacht wctden soll. Nun liest man in derUrkundensammlung des nassansschen Hauses auch einenbischöflich wormsischen Stistungsbrief, welcher die Nach-richt liefert, daß dasselbe von alten Zeiten her mit derKastenvogtei über Stift Wcilbnrg belehnt worden sey.Eine Menge neuerer Lehnbriese bestätigen diese Wahrheitohnehin auf dieselbe Weise zum Überfluß.

Auch über das Stift Ditkirchcn, das älteste von allen