Güter von St. Marimin im Worms-, Nah- und Speier-gau diesem Stifte zurückstellen mußte. Adelbert, Geb-hard und Otto von Hammcrstein können als seinedrei Söhne angenommen werden. Man liest übcrd es voneiner Tochter Gerberge. Auch seiner Gemahlin Nameist unbekannt geblieben.
Kremer wagt nunmehr die Hypothese, den H. Bard o(Berthold), genannt Ehrysostomns, Erzbischof vonMainz (nach Aribo), und Verwandten der Kaiserin Gisela,zum Enkel Heriberts zu machen. Nach den Berichten sei-nes anonymen Biographen hieß der Vater Adelbcrt, dieMutter Christine. Als seine Brüder erscheinen Hezilo(Heinrich) und Harderath; ersterer der Stammherr desNörinaischcn Geschlechts, mit zwei Söhnen: Berthold,Graf in der Wettcrau, und Bardo dem Jüngern (1043— 1064). In der Reihe der Nöringer, deren Genealogiehöchst verworren, kommen noch zwei Berth o ldc und einSiegfricd, ein Gerhard, ein Eckbert und eine Ju-dith in Urkunden vor. Letztere reichte Wcrnern II-,Herrn zu Bolandcn, die Hand. Diesem brachte sie dieGrafschaft Nöringen zu, gründete mit ihm das Kloster No-denkirchcn und ist als Stammmutter der zwei Linien Bo-land und Falkenstein, in welche das altere Geschlecht ihresGemahls sofort sich vertheilt hat, zu betrachten. Bei der unterdiesen Linien vorgenommenen Theilung erhielt die jüngereboland'sche den kleinern, die falkenstcin'sche den größernAntheil der Grafschaft Nöringen, oder die Gebiete dernachmaligen Grafschaft Königstein. Gleichwie letzterer nachdem Aussterben des falkenstein'schen Zweiges auf dessenbekannte Erben zu Anfang des fünfzehnten Jahrhundertskam, also fiel der andere, zu Ende des vierzehnten Jahr-hunderts, gemeinsam mit dem Stammsitz der bisherigenSprossen der salisch-wetterau'schen Linie, nämlich Nöringen