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Als Erchanger unkst Berthold in Allemannien gefallennnd der gleich verrätherische Burkard nachmals für schwar-zen Undank bestraft worden, erhielt Hermann das Herzog-thum Schwaben. Dnrch eine Vermahlung mit der WittweReg in linde wurde der Zwist der beiden Häuser undihrer Interessen gesühnt. Jda, die jüngste der drei Töch-ter aus dieser Ehe und die einzige, die bis zu mannbaremAlter am Leben blieb, ist nachmals an Herzog Lintholf,den ritterlichen Sohn Ottos des Gr. verehelicht worden.Die hohen Verdienste Hermanns um Kaiser und Reichsind anderwärts zur Genüge aufgezeichnet; er strahlt alseine der edelsten Erscheinungen dieses Zeitalters den mei-sten Fürsten desselben weit voran! (1- 957.)
Nunmehr kommen wir auf die Söhne des Mischen Udozurück, welche bereits oben aufgeführt worden. Gcbhard,der älteste, erscheint als Begleiter Herzog Heinrichs vonBaiern; er fiel beim Sturm der Beste Bellwick (938). Kon-rad, Erbe der väterlichen Grafschaft Rhcingau, ward,nach Ottos Tod, in Allemannien, ja selbst im Elsaß Her-zog, ohne die angestammten Güter und Würden aufzuge-ben. Er bewahrte die Treue seines Hauses der OttonischenDynastie und half die Rechte des dritten Königs diesesNamens wider die Anmaßungen Herzog Heinrichs vonVaiern vertheidigen. Am 19. August 997 starb er plötzli-chen Todes. Es ist ungewiß, ob er Kinder hinterlassen,ja selbst nur, ob er je vermählt gewesen sey. Der dritteSohn, Udo (Otto), wird als Heerführer der Franken,bekleidet mit herzoglicher Würde, gelesen. An Kaiser OttosII. Seite fiel er, in der unglücklichen Schlacht von Tarento.(13. Juli 981.) Der vierte, Heribert (f 997?), besaßaller Wahrscheinlichkeit nach die väterlichen Güter in derWetterau und in Franken und war derselbe Graf, welcher,einer Urkunde zufolge, die seinem Haus einst verlich'uen