Hauses. Udos Kinder waren Eberhard, Gebhard (II.)und Rudolf, Bischof zu Würzburg, sodauu Konrad.Durch Rothrud, K. Lothars l. Tochter, des letzten OttoGemahlin, kam das Haus mit den Karolingern in Ver-wandtschaft. Uda (Oda), des salischcn Udo Tochter, warhöchst wahrscheinlich jene Gemahlin K. Arnulfs, derenGeschlecht unbekannt geblieben ist.
Konrad (k 906) erzeugte drei Söhne : Konrad,nachmals König der Teutschen, Eberhard, Herzog inFranken, und Otto, Graf im Ober-Lahngau. Der vierteSohn Werner, und die Tochter Uda U., sind apokryph.
Von den drei Brüdern des ältern Konrads ist Folgen-des sicher: Eberhard, vermählt mit Amalrada, einerSchwester der Königin Mechtilde, Heinrichs des FinklersGemahlin, starb schon im Jahre 902 und hinterließ meh-rere Söhne; Dieterich I., Bischof zu Metz, Knrzboldund Eberhard (II.); Gebhard dagegen (f 910), wel-chen man ohne Grund zum Herzog von Lothringen ge-macht, tritt in Urkunden als Gras des obern Rheingan'sauf und hatte Oda, die Tochter Herzogs Otto von Sach-sen, zur Ehe. Früher war dieselbe mit dem Könige Zwcn-tibold von Lothringen, K. Arnulfs natürlichem Sohne,vermahlt gewesen. Nach der Katastrophe desselben fühlte siezn Gebhard heftige Neigung. Udo und Hermann sind diemit ihm erzeugten Kinder. Mit Recht leitet Kremer ausjener Verbindung und aus der Verwandtschaft der salisch-eberhardinischen Linie mit den Nachkommen K. Heinrichsdes Finklers die besondere Anhänglichkeit ab, welche dieSalier jederzeit dem sächsischen Hause bewahrt. Rudolf,der vierte Bruder, nach dem Falle Bischof Arnolds in ei-ner Slawenschlacht, dessen Nachfolger zn Würzburg, wirdals ein eitler und unbesonnener Prälat geschildert. Sei-nen ränkevollcn Rathschlägen verdankte man die unver-.1- 2