von Hcristall. Höchst wahrscheinlich folgte später OttosSohn, Bergarius (Bcrtharius, Bereu garius,oder Wcrnher) in dieser Würde, unter Dieterich, wel-cher als Gemahl der Tochter seines Vorfahrs Wararon,Adeltrut von Ansflct angenommen werden kann. IhreTochter gleiches Namens ward das Eheweib Drogos (Soh-nes von Pipin) , welcher als Hausmeier auf den beiTertri erschlagenen Berchar gefolgt. Hatto (Otto II,),Graf des Wormsgaues, und dessen Sohn Voto (OttoIII ) , Graf desselben, so wie des Lahngattes , endlichChetto, Hatto (Otto IV,), Voto (Otto V.) folg-ten. (642 — ^21.)
Sofort erscheint Gebbard, vermuthlich des letztenOtto oder Voto Sobn, als Graf des Lahngaues in Ur-kunden, Stifter der Kirche zu Kettenbach und des Stifteszu Gemünden. Seine Gemahlin ist eine Tochter HerzogErnsts I. von Baiern gewesen. Udo, Bcrtholf, Ve-reng ar und Waldo hießen die Söhne. Ersterer grün-dete das Geschlecht der Grafen von Katzenclnbogen; siekamen, in Folge des Bürgerkrieges, den die Söhne Kai-ser Ludwigs dcS Teutschen im Reiche erregten, mit in dasMißgeschick, welches Ernst von Baicrn, den Vater derGemahlin Karlmanns, traf. Mit dem Tode jenes Fürstenscheint das Glück ihnen wiedergekehrt zu seyn. Udo tritturkundlich als Graf des Lahngaues und, mit Berengar,seinem Bruder, als Stifter der Kirche zu Wctzlar auf.Man hat gewichtige Gründe, anzunehmen, daß Letztererdie salischcn Besitzungen am Oberrhein und im Elsaß,oder im Worms- und Spcyergau inne gehabt, und Grafdes Elfasses selbst gewesen sey. (821 — 887.)
Ein zweiter Werner, welcher zu Anfang des zehntenJahrhunderts erscheint, ist vermuthlich ein Sohn jenesBerengars und der Stammvater des salischen Königs-