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1 (1831)
Entstehung
Seite
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söhnliche Zwietracht zwischen den beiden mächtigsten Hän-sern der Franken, welche über alle darein Verwickeltennachmals so großes Verderben brachte (1- 908). Die krie-gerischen Verrichtungen sämmtlicher vier Brüder übergehenwir, als zu weit von unserer Aufgabe abführend.

Wohlthätig und ruhmvoll war die Wirksamkeit KönigKourads des Saliers in Teutschland. Der Umstand, daßKunigundis, sein Gemahl, die Schwester der Grafen Erchan-gerund Berthold, Kammerbotcn in Allemannien, war, wen-dete die gerechte Strafe des Landfriedensbrnchs von densel-ben nicht ab. Aber das Reich gegen die äußern Feinde voll-ständig zu schirmen, war Kvnrad allzuschwach. Die Haupt-macht war damals bei den Sachsen. Darum überging der ster-bende König die Ansprüche seines Bruders Eberhard undschlug den tapfern Finklcrzum Nachfolger vor. Eberhard füg-te sich den Umständen und lieferte Herzog Heinrich zu Sach-sen die Jnsignien aus. Der Name seiner Gemahlin ist un-bekannt, und eben so zweifelhaft, ob Konrad und Eber-hard , die Stammväter der Grafen von Eberstein undvon Hohcnlohe, wirklich seine Söhne gewesen.

Das Leben Herzog Eberhards rechtfertigte das Urtheilund den Schritt seines königlichen Bruders; es war einGewebe von unbesonnener Eitelkeit, von ränkevoller Mit-telmäßigkeit, von ruhestörenden Versuchen, welche dieWirksamkeit des Königs durchkreuzten und die Einheitdes Reiches gefährdeten. Sowohl Heinrich der Finklcr, alsOtto I. hatten solches an ihm sehr zu beklagen und zu bekäm-pfen. In den Familienunruhen und in den LotharingischenAngelegenheiten spielte Eberhard die häßlichste Rolle. ImJahre 939 starb er, gctödtet durch das Schwerdt seinesVetters Konrad, wie die Sage geht.

Der jüngste Bruder des Königs, Otto, erscheint inUrkunden desselben; die Geschichte meldet jedoch fast nichts