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1 (1831)
Entstehung
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Gegenstand, verrathen. Jeder spreche also hinter dem an-dern sich ans; nur bleibedcr Leser mit den urkundlichen Be-legen jedes einzelnen Datums verschont. Denjenigen, wel-cher tiefer in diese Hypothesen einzugehen geneigt ist, ste-hen die gedachten Werke und ihre Quellen ohnehin zuGebot.

Kaum kann der Verfasser der salisch-nassau'schen Ge-schichte die Lust überwinden, den Ursprung des salischenGeschlechts selbst bei den frankischen Königen auszusuchen;er glaubt, daß es auf jeden Fall seinen Namen von derursprünglich-sürstenmäßigcn Herkunft und von den erstenWürden erhielt, welche seine Glieder eine lange Reihe vonJahren hindurch im fränkischen und teutschen Reiche beklei-det. Einen besondern Vorzug deS Namens vor andern Ge-schlechtern der fränkisch-teutschen Sal-Fürsten entdeckt er frei-lich nicht, ausgenommen etwa denjenigen, welcher aus derallgemeinen Ausdehnung auf das ganze Geschlecht gefolgertwerden konnte. Aufrichtig gesteht er auch, daß dieser Namevor den Zeiten Konrads II. nirgendwo erscheint und erstvon da an gebraucht wurde, um die Nachkommen und Ver-wandten jenes Königs von andern zu unterscheiden. AufjedenFall blieb der Name fortan der eigenthümliche des Geschlechts.

Krcmer verbirgt sick die großen Schwierigkeiten nicht,welche seiner Aufgabe im Wege gestanden, besonders ausdem Grunde, weil die Geschichte des salischen Hauses, mehrals die irgend eines andern in Tcutschlaud, der historischenHülfsmittel beraubt, von nachläßigcn und allzu-allgemeincnBeschreibungen in Urkunden und Annalen angefüllt unddurch chronologische und genealogische Unrichtigkeiten ent-stellt worden.

In diesen Wirrwarr sucht er jedoch gehöriges Licht zubringen und die vielen Lücken zu ergänzen; um mit Glückdies zu thun, mußte er die Spuren auch der unbekannten