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benszwang wirksamere Mittel zu Erhaltung der Macht,denn mildes und besonnenes Walten, schienen, dasAnsehen und die Kraft der jüngern habsburgisch-spani-schen Linie für immer darin zu vernichten. Der Kampffür die Freiheit und die in demselben errungenen Tro-phäen sicherten ihm unsterblicher« Ruhm, als derBesitz königlicher Macht und die Ausübung von Herr-scherrechten jemals ihm gegeben haben würden. DenGeist'jedes Jahrhunderts schnell begreifend, und ver-traut mit den Elementen, Kräften, Hindernissen derVölker, stellte es sich an die Spitze der europäischenKultur, damals, als kirchlicher uns politischer Despo-tismus dieselbe im innersten Leben gefährdete. DieserRolle getreu, leitete es den Widerstand der Nieder-länder gegen Spanien mit bewunderungswürdiger Ge-schicklichkeit und mit noch bewunderungswürdigerer Be-harrlichkeit ; brach es im Innern den Widerstand derParteien, selbst auf die Gefahr des Vorwurfes will-kührlichen Anstrebens, und führte den endlichen Siegder Gesammtkraft herbei. Nach diesem, nicht ohneglorreiche Thaten und Erwerbungen auch in fernenWelttheilen, vertrat es die Unabhängigkeit von Na-tionen, deren jede bedeutend größer war, als derStaat, in dem es die erste Magistratur blos bekleidet,gegen die Anmaßungen französischer Kriegsgewalt unddas Übergewicht einer alles verschlingenden Politik.Es bewaffnete die Kabinette und die Völker für Pro-testantismus und gesetzliche Freiheit im Großen, ge-gen Hierarchie und absolute Fürstengewalt, und nach-