Einleitung.
^)ch habe es unternommen, die Begebnisse und Schick-sale eines fürstlichen Hauses zu beschreiben, welches,in vielen Linien ausgebreitet, über acht Jahrhundertelang in Teutschland und im Niederlanv geblüht, diesebeiden und andere Lander mehr mit dem Ruhme sei-nes Namens erfüllt, und wie auf sie und ihre Dyna-stien insbesondere, also auch auf die Entwickelung dereuropäischen Menschheit im Allgemeinen, einen ent-scheidenden Einfluß geübt hat. Zu Ende des dreizehn-ten und zu Anfang des vierzehnten Jahrhunderts mitder ältern Linie von Habsburg um nichts Geringeres,als um die Kaiserkrone und das Übergewicht in Teutsch-land buhlend, unterlag es in der Person eines ritter-lichen Königs, durch treulosen Verrath der Fürsten,bis daS Verhängniß es dazu berief, zuerst die Herr-schaft der Habsburge, der Erben des mächtigen Bur-gund, über das Nieverland durch kraftige Feldherrenund weise Staatsmänner, hervorgegangen aus seinerMitte, zu befestigen; und, als Tyrannei und Glau-I. 1