Druckschrift 
1 (1831)
Entstehung
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dem es in wechselvollem Kampfe Europa vor St.Germain und dem Übermuth der Bourbone geschützt,befreite es England durch die glorreichste Revolutionvon den tyrannischen und fanatischen Stuartö. DemSchicksale und dem Wechsel der Zeit, nach den Ge-setzen der moralischen Welt, gleich allen übrigen heim-gefallen, zeigte es sich erhaben über jene, und wür-dig, abermal in einem königlichen Geschlechte verjüngtund erstarkt aufzublühen. Das Land, welches der vor-züglichste Schauplatz seiner Thaten gewesen und woes für Freiheit und Unabhängigkeit so lange gestrit-ten, ward nach drei Jahrhunderten, in allen zerstük-kelten Theilen vereint, seinem Scepter nunmehr an-vertraut; und, in Erinnerung an die Rolle der Ver-gangenheit und an die Bedürfnisse der Gegenwart,wählte es sich das gleich kluge, als großartige Ziel,Herrscherthum und Bürgergeist innig mit einander zuverschmelzen. An die Kraft Wilhelms des Schweigen-den lehnte sich die Tugend Wilhelms des Gerechten;und in denselben Städten und Landschaften, wo dieWuth der Parteien einst vor dem Schwerte EngelbrechtsII. verstummte, wirft sich vertrauensvoll der wiedcrge-borne Gewerbfleiß seinem mildern Enkel in die Arme.

Indem der Geschichtschreiber einen so reichen undvollen Strom von Schicksalen,'Thaten, Bestrebun-gen und Charakteren an dem Auge seines Geistesvorübergleiten sieht, fühlt er die ganze Schwere sei-nes Berufs und die volle Verantwortlichkeit seinesUnternehmens. Nicht nur eine an und für sich schon