Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
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gethan >verden soll. Die Forderung an den Kaiser, Karl IV.,welche nicht weniger als Z20V Pfund Heller und 2V00 Schild-gnldcn betraf, und welche von Otto's dem Reiche geleistetenDiensten herrührte, ward von Jenem durch Anweisungen ausbeträchtliche Zoll-Tnrnos des Reiches getilgt. Die Gräsinund ihr Sohn suchten diese Anweisung zunächst bei dem Main-zischen Zoll zn Ober-Lahnsicin geltend zu machen, um somehr, da das Erzstift noch mit manchen Verbindlichkeiten ge-gen daS Haus Nassau belastet war; allein wie erstaunten sie,als Erzbischof Gerlach, obgleich ihr Gcschlechtsverwaudtcr, rund-weg Alles abschlug, und sogar mit bewaffneter Hand, sengendund brennend, in's Nassau'schc einfiel, bis dic ungewöhnlichsingende Wasserflut!) des Rheines ihn zu schleuniger Ruckkehr zwang. Eine Uebereinkunft zu Aschaffenburg söhnte dieParthcicn miteinander ans. Mainz verstand sich zn einerZahlung von 3500 Gulden und überließ Johann eine» Tnr-nos am Oberlahnsieincr Zoll für so lange, bis 2000 Guldendaraus gezogen seyn würden; und als gleichwohl trotz dieserUebereinkunft, in späteren Jahren, vermuthlich wegen desFürstenwcchscls auf dem mainzischcn Erzstnhl, ein neuer Zwistsich erhoben, und Erzbischof Adolfs I. Bestätigung nicht fürlange in Kraft geblieben war, brachte ein zweiter Vergleichden Gcgcnstano völlig in's Reine. Graf^-Johann verbliebauf Lebenszeit im Genusse eines Turnos Achnlichc Avlbanthcile erhielt er von des Kaisers Großmnth am Rhein und imHcrzogthum Jülich Seine persönliche Erscheinung amHofe hatte mehr, als ein langwieriger Schriftenwechsel, diesengünstigen Ausgang der Dinge bewirkt.

Als der Graf in den Alleinbcsitz der Regierung gekom-men, wiewohl der viclerfahrnen Mutter Rathschlag niemalsihn verließ, führte er zur Unterscheidung von seinen Sippen

H IZKZ — 54V7.-') 5574, 5375 und 557«.