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Iülich, bald zu Kassel; von allen diesen Fürsten, welchen ergefolgt, zog er Mann- und Dienstgeldcr. Allein noch mehrals der Hof, zog ihn ritterliche Sitte an. Er crward sichdurch ehrenvolle Thaten den Zunamen eines „Ritters mirder goldenen Kette;" auch vom „gekrönten Stein-bock"") war er, gleich mehreren seiner Anverwandten, eingeachtetes Mitglied. Er stritt mit auf dem Zuge gegen denabgesetzten Ruprecht von Köln; er folgte den Fahnen desErzherzogs und nachmaligen Königs Maximilian in den Bra-banter- und Flämiugcr-Kämpfcn. Bei der Eroberung von Urrechtunterschied man genau, was er der guten Sache geleistet"").Der Krönung Marcns selbst hatte er zu Aachen beigewohnt;in dem Turniere zu Köln entwickelte er die alte Tapferkeitseines Geschlechts. Später ward er zum Anführer einer Ab-theilung Tricrischen Kriegsvolkcs von dem Churfürsten ernannt,als dieser mit der Pfalz in Hader gerathen. Der Churfürstmehrte die schon vorher ihm zuerkannten Rechte, Begünsti-gungen, Verschrcibungcn u. s. w. Die Sache schien übrigenseine ernste Wendung nehmen zu wollen und bereits ward dieBurg Bcilstein an der Mosel belagert, als die Irrungen mitder Pfalz glücklicherweise beigelegt wurden. Der Kaiser wiesspäter seiner Thätigkeit einen angewcssencn Wirkungskreis an,indem ein Narionalkricg wieder die überhandnehmende Machtder Türken beschlossen wurde. Heinrich von Nassau erhieltnebst einigen andern Personen, aus die man besonderes Ver-trauen stellte, den Auftrag, die Voranstalten zu dem Fcldzugcauf den Gränzen treffen zu helfen """).
Nach diesem Zeitraum wird sein Name zwar noch bei
P Vergleiche -C. Lcrch von Dirinstcins Schrift über dieReichsritterschaft.
**) Im Jahr 148Z.
»»») Im Jahr t4S5.