Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
313
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Johann (l.), Nachfolger des Vaters und dcö OhinS.

Wilhelm, der so eben genannte, Dvmprobrobst zuMainz nnr einmal bei einem Vergleich zwischen den Li-nien Dillcnbnrg und Bcilstcin wird er urkundlich aufgeführt.

Heinrich III., Fortsetze«' der Linie, und eine Tochter,deren Namen unbekannt^).

Nach des Vaters Tode regierte Johann I. eine Zeit langgemeinsam mit seinem Oheim Reinhard, und als dieser eben-falls gestorben, seine geistlichen Brüder aber abwesend waren,allein. Vom Jahr 1418 erscheint dagegen Heinrich III. ihmzur Seite. Der erste merkwürdige Fall, bei welchem beidehandelnd auftreten, war der Vergleich mit Trier über dieNassau - Beilstcin'sche Lehne. Darüber gibt Arnoldi folgendenAufschluß:

Die Herrschaft Bcilstcin war ursprünglich ein Allodial-gut des Hauses Nassau, und nur ein Theil derselben, derCalmbergcr Cent, scheint vor dem Jahr 1515 in einer Le-hcnsvcrbindlichkcit gegen das Stift Worms gestanden zu ha-ben, welche mit gedachten« Jahre aufhörte. In der GeschichteJohanns von Nassau-Dillcnburgist aber schon berührt wor-den, daß dieser Graf sein Haus und seine Feste Bcilstcin demErzbischof Balduin von Trier im Jahr 1324 zu Lehen auf-trug. Ein gleicher Lehcnsauftrag war von dem verschulde-ten Heinrich I. zu Nassau-Bcilstcin im Jahr 1352 in Anse-hung der Feste Mcngcrskirchcn und im folgenden Jahr mitder Burg Licbcnschcid, geschehen, wofür Heinrich im erstenFall von dem Erzsiift Trier 1200 Goldguldcn empfangen

H Gestorben n?a,

»-) Das Epitaphium Wilhelms, welches die alleinige Quelle ist, re-det blos von der „sm-uro cju«.« Vor iiz» war sie ge-storben.

555) Arnold« 1. §. h.