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Leben, zumal in Anbetracht dcr Verschwendungen und Ver-schleuderungen desselben, Theil an dcr Regierung genommenharten; blos die Burgen harren sie unter sich getheilt; Heimrieh blieb auf Beilstein; Reinhard mahlte die Licbenscheid.Bon ihrem Thun uud Treiben ist menig bekannt geworden.Nach Außen erscheint ihr Name fast gar nie; cö scheint, daßsie mit Jedermann in Minne gelebt und friedliches Wesenritterlichem Ruhme vorgezogen. Selbst der Vorfall mitBcrnard von Dcrnbach, welcher das dem Erzbischvf von Trierwahrend einer Fehde geraubtes Gut in der Licbenscheid unter-brachte, hatte für Graf Reinhard keine weiteren Folgen; dennes kam alsbald zwischen ihm uud dem Prälaten eine Sühnezu Staude, in welcher dieser verbürgte, daß er das Gesche-hene nicht rächen wolle, der Streit mit Wcsterburg und Run-kel wegen allerlei Gerechtsamen auf dem Wcsterwalde wardebenfalls bald ausgeglichen Die Grafen von Svlms,Nassau-Dillenburg, Sayn und Jscnburg waren die Vermitt-ler. Friedrich von Runkcl gab sich nun zwar nicht laugezufrieden, trotz dem, daß er den Schicdspruch in allen Punk-ten angenommen; allein, als er das Unglück hatte, vonReinhard gefangen zu werden, verhieß er feierlich, fortanden Verträgen mit Nassau in allen Punken genau nachzu-kommen "").
Bedeutender, als alle diese Händel mit Runkel und Wc-sterburg, war der Versuch beider Brüder, Erbausprüchc aufdie Herschaftcn Heinsberg und Blankenberg, von wegen ihrerGoßmutter, Adelheid von Heinsberg, geltend zu machen. GrafWilhelm zu JüÜch, Berg und Ravensbcrg, damaliger Besi-tzer von Blankenberg, verglich sich darüber mit ihnen; sie em-pfingen von ihm eine Hcrbsibcdc als Mannlehcn.
ch Im Jahr tZS6>«) Im Jahr 1401.