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und Vorwändc Ruprechts wtirden als nicht ^ Stich haltenderkannt").
Jetzt erst gab der Streitbare sich zusriedpu und belästigteNassau - Dillcnburg nicht mehr. Einerseits Ermüdung, an-dererseits frische Händel mit den Dictzischcu Nassau's, wegendes Westerwaldcr Achuteus, zogen ihn 'von dem alten ab.Aber erst der Tod befreite Johann völlig von seinen Besorg-niß vor Ruprecht. An die Stelle dieses trat übrigens baldwieder ein anderer Gegner und trübte seine Tage durch leiden-schaftlichen, wenn auch gleich nicht mehr so hinterlistigenKampf, wie bisher, geschehen.
Anna von Nassau, die Wittwe Ruprechts, reichteGraf Dicthcrn von Katzcnclln bogen die Hand zurzweiten Vermählung "'ch. Sie brachte demselben sowohl dieVerlasscnschaft ihres Vaters, welche sie wirklich innc hatte,als die Ansprüche auf das, Johann su Nassau-Dillenburg ge-genüber Verlorne mit. Alsbald erneuerte sich der berufeneErbspan zwischen beide Häusern und brachte in das Nassau'scheLand wie in d.ie Gebiete der Nachbarn manche unheilvolleVerwirrung, um so mehr, da auch Fremde sich hinein misch-ten, und über das Gedeihen der einen, wie der andern Dn-nysiic eifersüchtig, rcitzten und stachelten. Die vier rheinischenChurfürsten boten, über das Entbrennen neuer Kriegsflammcuin diesem Theile Teutschland besorgt und wohl auch durchmanche freundschaftliche Verhältnisse zu den beiden Häusernangetrieben, ihre Vermittlung an. Man verglich sich überdie rückständigen Brandschatzungen, über die Losung der Ge-fangenen und die Wiederherstellung angezündeter Schlösser,Kirchen und Kirchhöfe. Obmann war der erste Vogt des Land-friedens am Nhcine selbst, Graf Eberhard Schenk zu Erbach.
*) Im Jahr jZ8Z — 1Z85.Jänner und Februar iZvi.