") Im Jahr 1Z27.
Feind zu behaupte», darum veräußerte er sie wieder an GrafGcrlach seinen Vetter, jedoch unter der Bedingung, daßKatzeuellnbogen künftig an Niemanden, außer an ihn selbst,verkauft werden dürfte. Auch mußte Gcrlach ihm die GerichteVreidenbach und Lipfeld abtreten ").
Als König Friedrich der Schöne in der Schlacht beiMülbach einem hdhern Geschick und der Tapferkeit ScpfriedSchwcppermanns unterlegen, standen die Sacken der Nassauerschlecht, da sie, unter den Widersachern Ludwigs keine deram wenigsten Gehaßten sich fühlen und von der Rache desSiegers alles befürchten mußten. Aber mit klugem Sinnewußte Johann dennoch alles so zu leiten, daß der Bayer,der rechtmäßige, nunmehr auch faktisch als solcher anerkannteKönig TcutschlandS seine Gnade ihm zuwendete, ja sogarfür, angeblich, gute Dienste, die er ihm und dem Reiche ge-leistet, das Ohmgeld zu Wetzlar ans so lange ihm überließ,bis eine Summe von 2000 Pfund Heller daraus gezogenworden seyn würde. Gegen die Stadt selbst wurden Zwangs-maasregeln deßhalb angeordnet, mit deren Vollzug Gerlach vonNassau beauftragt ward. Vermuthlich war es die Hoff-nung, aus Johanns tapferem Arm und erfinderischen Geistedenselben Nutzen nun für sich zu ziehen, welchen früher dieösterreichische Parthei davon gezogen hatte, und die Erinne-rung an solche Großmnth verbürgte für die Zukunft eine umso standhaftere Freundschaft, je unerwarteter sie sich eingestellthatte.
Johanns Sehnsucht nach Kampf und Fehde sah sich inden letzten Jahren seines Lebens ganz besonders befriedigt,denn von allen Seiten her regten sich alte und neue Wider-sacher. Zuerst der unversöhnliche Wilhelm von Katzenellnbo-gen wegen der bereits berührten Sache; darauf Eckard von