Karls V. Diensten Gnnst nnd Ruhm. Im 20. Jahre be-reits befand er sich angestellt zu Brüssel. Fast bis an seinEnde bekleidete er die Stelle eines Obristcn der kaiserlichenLeibgarde. Als im Jahre 1570 die Prinzessin Elisabeth durchSaarbrücken reiste, bewirthete sie der Graf auf das KostbarsteEt überlebte und beerbte alle seine Brüder und starb im Cö-libatc in letztgenannter Stadt"). Mit ihm fielen alle Be-sitzungen den Weilbnrgcrn wieder zu. Von den übrigen zweiBrüdern, Johann Ludwig II.und Adolfistblos zu melden, daß ersterer den geistlichen Stand ergriff undals Domherr und Präbendar abwechselnd zu Köln, Stras-burg, Saarbrücken und Frciburg im Brcisgau lebte, der an-dere aber mit Anastasia von Jscnburg sich vermählt hat.
Nach dem Eingehen der Saarbrücker Spezial-Linic pflanzteGraf Philipp II. somit die alte Wcilburg'schc fort, durch seinezwei Söhne, Johann und Philipp. Jener-f) suchteerst die Hand der Landgräfin Anna von Hessen, Tochter Lud-wigs des Friedfertigen; als sie aber vor erreichtem vierzehn-ten Jahre hinwcgstarb, erhielt er die Hand ihrer Muhme,Elisabeth. Er trat in Dienste des ihm unverwandten Erzbi-schoss Adolf von Mainz, half seinem Vater Philipp das Re-giment führen, wurde von ihm später zum Mitrcgentcn er-klärt und begünstigte bei verschiedenen Anlässen den Tcntsch-Ordcn sehr. Doch starb er vor dem Vater hinweg ss)und blos neun Jahr darauf folgte ihm seine Gattin Elisabeth.Der Bruder Philipp-hfl-), über welchen jedoch viele
») Anno 1571-
»») Geboren 152», gestorben 15»2.
»5») Geboren 1526, gestorben 1559.
1) Geboren i»»i.
Ick) Anno 1180.
I"!"!) Geboren i»5Z.