Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
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Anordnungen über die Art und Theilung seiner Lande unterdie Kinder seiner zwei Ehen, Johannctta, Philipp und Jo-hann getroffen hatte Die Wittwe, Elisabeth von Loth-ringen, war zur Vormündern! und Regcntin bestallt; allge-meine Zufriedenheit folgte ihrer Verwaltung; in spaterer Zeitnahm sie ihre Wohnung bei dem jungem Sohne Johann zuSaarbrücken, welcher zu ihren Gunsten auf mehrere Lothringi-sche Erbparzcllen verzichtete. Es scheint, daß von Seiten derKinder und der Unterthanen große Trauer ihr in's Grab ge-folgt"""), und die öffentliche Achtung gegen ihr Adenkcn durchein prachtvolles Monument, welches zu Saarbrücken ihr er-richtet ward, sich kund gab Auf jeden Fall gehörte siezu den ausgezeichneten Frauen der Nassau'schcn Familie.

Die Kinder Philipps I. zu Weilburg und Saarbrückenaus erster Ehe waren: Philipp (II.) und Johannetta. Ueberdas Daseyn des Erstem sind die Berichte dunkel; Letztereward mit einem Prinzen von Hessen verlobt und mit einemGrafen von Hcnncberg vermählt. Nach des Vaters Tod er-hielt sie bei der Theilung mit ihrer Stiefmutter Elisabeth undden Stiefbrüdern Philipp und Johann drei Wertheste derHerrschaften auf dem Gaue; doch verkaufte sie später Jenenihr Eigcnthnmsrccht auf dieselben und starb, verewigt alsGründerin des Francnsiiftcs, zu Hcnnebcrg.

Der erste Sohn aus zweiter Ehe war PhilippII. ff)Er empfing unmittelbar nach des Vaters Hinscheid, gemein-sam mit seinem jüngcrn Bruder, die Lehen über den Antheil

-) Im Jahre r-129.

»") Gestorben razz.

»»») Mit Unrecht hat man ihr einen zweiten Gemahl, GrasHcin-rich von Blamont, beigelegt; sie ist durchaus als Wittwegestorben.

ck) Geboren lii8.