an Homburg, Kirchhcim u. s. w. aus dcu Händen KaisersSigismuudsund verglich sich mit Johannctta, wie wir soebenbemerkt. Seine erste Gemahlin hieß Margaretha von Loouzu Heinsberg und Lvwenberg, eine reiche Erbtochtcr, welchemit 14 Jahren bereits ihm zugeführt wurde. Nach einigerZeit nahm er mit Johann eine Theilung der väterlichen Gü-ter vor, und bald darauf eine Erbciuigung. Er hatte dasUnglück, sie bald zu verlieren; das Schicksal seiner Söhnefüllte darauf ausschließlich seine Thätigkeit aus, bis mehrere der-selben standesgemäße Hcirathen getroffen hatten. Dann erstvermählte er sich zum zweitenmal mit der Gräfin Veronikavon Sayn-Witgcnstcin. Seinen ältesten Sohn Johann nahmer") zum Mitrcgcntcn an und theilte mit ihm die Einkünftezu gleichen Hälfren, worauf er nach Wcilburg sich begab undseinen Sitz daselbst aufschlug. Nachdem allzufrühcn AbsterbenJohanns jedoch mußte er s»wohl mit der Allcinrcgicrung wie-der, als mit der Vormundschaft über seinen Enkel Ludwig sichbefassen. Nach Mainz gezogen, errichtete er mit Johann Lud-wig zu Saarbrücken einen Erbvcrcin und ließ durch den Erz-bischof Bcrthold und Landgraf Wilhelm den Acltcrn von Hes-sen, als Mittelspersonen und Mitvormündcr Ludwigs, einen Ver-gleich oder ein Reglement abfassen, nach welchem in Zukunftdie Regierung geführt und seiner Gemahlin Wittum sichergestellt werden sollte. Beide Gatten lebten bis au ihr Endezu Mainz im s. g. „großen Herbold," Philipp, als Vice-dom des Churfürsten und in hoher Achtung bei Jedermann.Seine Wirksamkeit war abwechselnd eine politische und einekriegerische gewesen.
Sein Bruder, Johann II., scherzweise zu benannt derSenfs""), Herr von Heinsberg, Löwcnbcrg, Dicsi und Si-
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