Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
250
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chc». Besser weiß man, daß Johanna dcn Landgrafen Hcr-mann dcn Jüngern zu Hessen gcchlicht, Johannctta als Kindgestorben, Agnes erst mit dem Sohne Graf Heinrichs des Ei-sernen zu Waldcck vcrlobr, sodann mit dem Grasen SimonWecker zu Zweibrücken-Bitsch, die vierte, Schonctta, mit Hein-rich von Hombcrg, endlich die fünfte, Margarethe Graf Frie-drich dem Jüngern zu Vcldcnz vermählt worden.

Von dcn Söhnen starb Johann frühe mit seiner Awil-lingsschwcster Johannctta zugleich, PhilippI. aber pflanztedas Geschlecht fort. Seine Geschichte gehört zu dcn interes-santeren Parthicn der alten Weilburgcr Linie. Zuerst unterVormundschaft der Mutter und des Großvaters, Johann zuSaarbrücken^) und nach dem Tode des Letzter», unter derdes Bischofs von Strasburg, Friedrich zu Blankenheim, un-ter dessen Verrichtungen die Unterzeichnung der Ncvcrsalcndes Mctzcr Lchcncmpfaugcs oben ansteht, wurde er durch dieSorgfalt dieses Prälaten mit einer Prinzessin von Lothringen zwarverlobt; doch scheiterte dießmal der Plan an unpermutheten Hin-dernissen. Nach einiger Zeit reichte er seine Hand Annen vonHohcnlohc, Tochter der Gräfin Lysa von Spanhcim. Siebrachte ihm die Herrschaften auf dem Gaue, (Kirchhcim,Stanf n. s. w.) zu. Als ein früher Tod sie von seiner Seitegenommen, erreichte er dennoch das frühere Ziel seiner Wünsche,und Elsbcth von Lothringen-Vaudcmont, gewöhnlich jedochJsabel genannt, die Tochter Herzog Friedrichs und NichteHerzog Karls, ward die Seine,

Philipp wußte sein Bcsitzthum durch Erbschaften, Kauf-und Tauschvcrträgc zu mehren, durch ritterliche Thaten aberund diplomatische Geschäfte im Interesse von Kaiser und Kai-ser allerlei Auszeichnungen sich zu erwerben. Seine Tapfer-keit und seine Klugheit wurden gleich sehr gerühmt. Auf ei-ner Reise über Wiesbaden starb er, nachdem er zuvor noch

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