Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
247
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IZII, nachdem cr schon viel früher seine Gemahlin verlo-ren ").

Sein jüngerer Bruder Philipp theilte die Gunst und Aus-zeichnung der österreichischen Prinzen gegen das HauS Nas-sau. Auch cr erscheint bei vielen burgundischcn Hoffcsten undRittcrspiclcn, in Vürgcrkämpfcn und auswärtigen Kriegen,als treuer Rathgcbcr und Anwalt Mariens und Marimi-lians. Seine ostensible Würde war die eines „Kämmerers,Kriegsraths und Obristen in niedern und welschen Landen."Auch seine merkwürdigsten Momente fallen meist mit denSchicksalen und Unternehmungen Engclbrcchts und der übrigenNassauer im Niederlande zusammen. Seine Vermählung mit derPrinzessin! von Pfalz-Baiern, welcher cr bereits verlobt wor-den, war nicht zu Stande gekommen; doch hatte cr sich allerWahrscheinlichkeit nach später mit Veronika von Sayn-Witt-genstcin verehelicht. Wenn dieselbe in der That seine Ge-mahlin war, was nicht mit historischer Gewißheit ausgemit-telt werden kann, so starb sie auf jeden Fall vor ihm, ohneLeibeserben ihm gegeben zu haben. Denn die Herrschaft Jd-stein, deren Hauptsitz cr vergrößert und verschönert , fielnach seinem Tode'""""") an Adolf, den ältern Bruder, welcher,als der einzig übrig Gebliebene, die Linie weiter pflanzte. DieSchicksale der Schwestern sind unbedeutend. Maria reichteGraf Ludwig zu Jsenburg-Büdingcn, Anna Graf Otto vonSolms die Hand. Die übrigen drei, Margarethe; (die älteste)Bcrtha und Anna (die jüngere) beschloßen ihr Leben als Non-nen zu Klarenthal.

Graf Adolf III. hinterließ einen Sohn gleiches Namens

») Gestorben r«Z. Mai tZvz.

*») Der hohe Thurm im Schloßhvs insbesondere ward auf seineVeranstaltung erbaut.

Juni I5»g.