und drei Töchter, Maria, Anna, die ältern, und Anna, dirjüngere. Von diesen ehelichte dir erste Graf Ludwig zu Nas-sau - Saarbrücken; die zweite Graf Heinrich den 42. vonSchwarzburg, die dritte starb in unbekannten Verhältnissen.Von einer vierten, Margarrtha, angeblich Aebtissin zu Wals-dorf, wissen die Urkunden nichts.
Philipp II., oder zum Unterschiede von seinem Vater,der Jungherr genannt^), fühlte gegen den Ehestand un-überwindliche Abneigung; desto eifriger förderte er seines jün-ger» Bruders Heirath, und bestimmte, als dieser ohne männlicheErben von hinnen schied, für das Schicksal der Familie be-sorgt, auch seinen Bruder Valthasar dazu. Seine meiste Lcb-zcit verbrachte er in Diensten der Chur Mainz. Albrecht II.war ihm mit großer Huld zugethan. Nach des Vaters Tod erhielter die Alleinregicrung der Nassan'schcn Lande seiner Linie undstarb in hohen Ehren zu Sonncnbcrg.
Adolf IV.mit der Fürstin Franzisca von Luxem-burg vermählt, hinterließ blos zwei Töchter und von seinenLcbensumständcn spärliche Notizen. Balthasar dagegen^")war anfänglich in den Tcutsch-Ordcn getreten, bis er, durchdes Bruders dringende Zureden vermocht, des Pabstcs Dispensfür eine Vermählung mit Margaretha von Jscnburg, Toch-ter Graf Reinhards, erhielt, und als Erbe Philipps Wiesba-den mit Jdsiein wieder vereinigte. Er hinterließ einen einzige;;Sohn, Johann Ludwig.
Die älteste der drei Töchtern Graf Philipps I., Katha-rina, ehelichte Wolfgang von Hohenfels, Herrn zu Rcipolts-kirchcn und Riringcn; Margaretha wurde Aebtissin zu Wals-