Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
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die väterliche Erbschaft mit seinem vierten Bruder Philippund überließ diesem Jdstein, während er selbst Wiesbaden be-hielt. Bei vielen der wichtigsten Ereignisse der letzten bur-gundischcn nnd der burgundisch-ostcrrcichischcn Periode, unterMaria, Marimilian, Philipp und Margarethen, erscheintAdolf von Nassau in bedeutsamer Wirksamkeit, und häufig wird ermit seinem Gcschlcchtsvcrwandtcn Engclbrccht gemeinsam aufge-führt. Da dieselben Sachen jedoch in der Geschichte des Letzt-genannten erzählt werden müssen, so verweisen wir den Leserauf diesen Abschnitt, welcher einen Theil des dritten Bandesunseres Werkes füllen wird. Wir führen hier blos in Kürzean, daß er von König Marimilian zu wichtigen Staatsäm-tern und schwierigen Sendungen vielfach gebraucht wordenist. Nachdem er im Jahr 1481 die Stelle eines Statthal-ters der Grafschaft Jütphcn und acht Jahre später diejenigeeines Gcncralsiatthaltcrs von Geldern und Zütphcn zugleichbekleidet^), und darin bei den endlosen Wirren und Parthci-kämpfcn, mit Hindernissen jeder Art gerungen, kam er nachTcutschland zurück, übernahm das Amt eines Rcichsrcgimcnts-rathcs, besorgte mehrere Gcsandtschaftspvstcn und wurde vomdankbaren Kaiser bei Errichtung des Rcichs-Kammcrgerichtszu ersten Beisitzer desselben ernannt. Er selbst hat nachmalseinen anziehenden Bericht über seine Verrichtungen an GrafJohann Ludwig zu Nassau-Saarbrücken, seinen Vetter, er-stattet. Die Tochter desselben, die boldselige Ottilia, sollteseinem ältern Sohne Philipp anvcrmählt werden; aber derGraf erlebte diese Freude nicht, sondern starb schon im Jahr

Vergleiche 04V. c/e Mcu'c/nz, IN>4n»ii'c5. ^nnal.

ilc«. Ili5t (»'ill Qolili'ica, und die verschiedenen

lien van vravanl, Vlacnäoiwn, IMIIant V»/, , sodann die- Werkevan Sxaen und die ONarwi'voclwn des Hvrzogthums, worinVerordnungen von Adolf stehen.